Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Klima- und Energie-Modellregion Ossiacher See Gegendtal

Start für die Klima- und Energie-Modellregion Ossiacher See Gegendtal

Gemeinsam für Klima- und Umweltschutz: Die fünf Gemeinden Afritz am See, Arriach, Ossiach, Steindorf am Ossiacher See und Treffen am Ossiacher See haben sich in einer Klima- und Energie-Modellregion (kurz KEM) zusammengeschlossen, um gemeinsam Klima- und Umweltschutzprojekte auf regionaler Ebene voranzutreiben.

Mit Anfang März startete die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Ossiacher See Gegendtal in die Konzeptphase. Im Zeitraum von einem Jahr wird ein Umsetzungskonzept für die Region erstellt und der Ist-Stand sowie Ziele bis 2030 erarbeitet. Im Rahmen des Konzeptes werden auch 10 Maßnahmen, die schon vorab in einem Workshop mit den Gemeinden definiert wurden, vertieft. Die Maßnahmen sollen in den Bereichen Erneuerbare Energie und Energiegemeinschaften, Energieeffizienz, Müllmanagement, Landwirtschaft und Ernährung, Mobilität, sowie Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt werden. Mit Genehmigung des erstellten Umsetzungskonzeptes und den ausgearbeiteten Maßnahmen kann die KEM Ossiacher See Gegendtal in die Umsetzungsphase starten. In dieser zweijährigen Phase werden die definierten Maßnahmen umgesetzt.

Projektträger der KEM Ossiacher See Gegendtal ist die RM Regionalmanagement Mittelkärnten GmbH. Bei der Erarbeitung des Umsetzungskonzeptes werden die Gemeinden von Julia Tschabuschnig, Managerin der KEM Nockberge und die Um-Welt und von Robert Ofner, Geschäftsführer der A&O Solar GmbH unterstützt.

Die Klima- und Energie-Modellregion (KEM) ist ein Programm des Klima- und Energiefonds. In ganz Österreich wird bislang in den 120 Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) in 1060 Gemeinden die Energie- und Mobilitätswende vorangetrieben. In Kärnten gibt es gegenwärtig 17 KEMs in 106 von insgesamt 132 Gemeinden.

Bislang sind mehr als 5.800 konkrete Klimaschutzprojekte in Umsetzung. Sämtliche Maßnahmen dienen dazu, den Energieverbrauch zu senken, Erneuerbare Energie auszubauen und nachhaltige Mobilitätsmodelle einzuführen sowie Bewusstseinsbildung bei regionalen Akteur*innen zu betreiben. Zentrales Element der Modellregionen sind die Modellregionsmanagerinnen und Modellregionsmanager, die gemeinsam mit Partnern vor Ort den Klimaschutz in den Gemeinden forcieren. Damit werden der ländliche Raum gestärkt, nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen, regionale Wertschöpfung angekurbelt und ein positives Zukunftsbild an die Bevölkerung vermittelt.

Rückfragehinweis:

 Mag. (FH) Julia Tschabuschnig

ju.tschabuschnig@gmail.com

0699 134 59 001